Julia Wahren – sound art + drama
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– was ist –

Sound Art & Drama: eine Kreuzung von Musik und Theater. Die Kreuzung liegt mitten in der Stadt, die Stadt liegt mitten im Heute. Julia Wahren entwirft Bilder aus Wörtern und Klängen, aus Bewegung, Reflektionen und Geschichten. Zusammen mit Komponisten, Darstellern, Performern, Musikern, Bildenden Künstlern. Mit kongenialen Erfindern und Improvisatoren aller Art.

Kunst im Öffentlichen Raum

BARBARIAN BLUE

Performance mit Karina Erhard (Flöte) und Julia Wahren (Stimme)

Sorgen! Ja! Ach du meine Güte! Ja, es gibt sie. Aber wir besprechen sie ein andermal. Jetzt feiern wir. Den Unsinn. Das Glück der Phantasie. Die Insel am anderen Ende des Zwecks. Das Paradies der kummerlosen Kunst. Kommen Sie vorbei. Schauen. Lauschen. Sich erfreuen.

Freitag 7. Oktober
Samstag 8. Oktober
Freitag 14. Oktober
Samstag 15. Oktober

jeweils

14h Marienhof
Ecke Landschaftsstraße / Weinstraße

14h45 Marienhof
Ecke Theatinerstraße / Schrammerstraße

15h30 Marienhof
Ecke Schrammerstraße / Dienerstraße

17h Hofbräuhaus
Ecke Orlandostraße-Platzl / Münzstraße

Landeshauptstadt München - Kulturreferat

 
 
Gefördert vom Kulturreferat der Stadt München.

OH MAMA!

Revue von Julia Wahren (Text) und Volker Giesek (Musik)

Uraufführung 4. Dezember 2015, Pasinger Fabrik München

Warum bekommen Frauen hier und  heute immer weniger Kinder?
Falsche Frage. Die richtige wäre: Warum bekommen sie überhaupt noch Kinder? Es gibt doch Hobbys, die sich leichter neben dem Beruf ausüben lassen. Hobbys, die nicht gleich allen Chefs Angst machen. Die sich leichter vertagen lassen als Dreitagefieber, Windpocken, Einschulung!
Nützlich sind Kinder auch nicht. Helfen nicht im Haushalt, machen nur Arbeit. Wenn sie doch helfen sollen, gibt’s Streit. Und später, wenn man alt ist und Hilfe braucht, sagen sie: Hör mal, Mama, du willst doch, dass ich dich gern besuchen komme, oder? Dann mach mir bitte keinen Druck.

Warum also kriegen Frauen heute noch Kinder?
Die erste Antwort ist: Weil’s die Männer unseres Wissens immer noch nicht können. Die zweite Antwort: Weil’s schön ist. Und weil Kinder glücklich machen. Oder zumindest das Potential dazu haben. Weil gefälligst irgendwer den Traum vom besseren Leben weiterträumen muss. Weil ein Kind so süß und knuddelig ist und – nein, meines bestimmt nicht! – nie so garstig wird, wie die meisten von uns doch immer mal wieder. Weil uns einfach nix besseres einfällt, das uns so komplett fordert, überfordert, erfüllt und in den Wahnsinn treibt.

OH MAMA! Das sind 18 Songs für Schauspieler, angereichert mit geradezu kabarettistischen Sprechtexten. Oft – aber durchaus nicht immer! – aus weiblicher Sicht. (Kinder sind schließlich Mädels UND Jungs.) Das alles ist musikalisch ebenso reizvoll wie darstellerisch, denn die Akteure schlüpfen in verschiedenste Rollen und Situationen: vom innigen Song „An mein Kind“ über das „Lied der dementen Damen“ bis zum großen Finale mit drei verwaisten Geschwistern an Mutters Grab.

OH MAMA! ist eine Revue aus unzählbaren Situationen zwischen Müttern, zwischen Mutter und Kind, zwischen Mutter und dem Rest der Menschheit, zwischen missverstandenen Opfern der Familienbande, zwischen Gewinnern und (scheinbaren) Verlierern in der engsten, herrlichsten, schrecklichsten Beziehung der Welt. OH MAMA! ist Theater und Musik, innig, komisch, hintersinnig und gemein, übermütig und furchtbar nah am Wasser gebaut, sehr persönlich und voll haarsträubender Wiedererkennungseffekte.

Julia Wahren
Volker Giesek
Text
Komposition

mit
Christina Mantel
Marion Niederländer
Patrick L. Schmitz

Inszenierung
Musikalische Leitung, Klavier
Ausstattung
Licht
Maske
Bühnenbau
Julia Wahren
Volker Giesek
Barbara Fumian
Jo Hübner
Yvonne Kaspar
Barbara Fumian, Erwin Kloker

OH MAMA! wurde unterstützt vom Kulturreferat der Stadt München, von Alligator Art & Science e.V. und vom Freien Musikzentrum München.

RAUS AUS HÖLLE!

Über Flucht und Zuflucht. KonzertPerformance von und mit Julia Wahren (Stimme) und Hans Wolf (Klavier)

Uraufführung 12. März 2015, Schwere Reiter München

Von Aufbruch und Landung an fremden Gestaden. Vom Schock der Fremde, vom Fremdsein auf Dauer, trotz allem. Von Kampf und Schlacht zwischen Ichsein und Wirseinwollen. Ach ja, und vorher noch das Überleben, vor allem auf dem Mittelmeer. Ablegen in der Hölle und Ankommen im Glück. Oder wars doch umgekehrt.

Julia Wahren und Hans Wolf schaffen aus diesem brisanten Szenario eine Einheit aus Konzert und Performance, aus experimenteller Musik und szenischer Sprachpoesie. Sie entwerfen Bilder von Menschen auf der Flucht; es sind Entwurzelte, Getriebene und vermeintlich Angekommene. Kulturen prallen aufeinander, wenn Menschen aus Europa und imaginierten Herkunftsländern sich begegnen. Die Eile der Flucht soll hörbar werden, die Enge, die Panik, die Atemlosigkeit und die schwindende Hoffnung. Und die Musik spürt der Lage derer nach, die trotz allem in Europa gelandet sind, dem Tod entkommen, vorerst in Sicherheit und doch völlig im Ungewissen, oft sprachlos, ratlos, traumatisiert, fremd.

Wahren und Wolf komponieren in ihren Stücken konkrete Situationen und innere Monologe aus, stellen Personen vor, die in einer imaginären Sprache von sich reden, spinnen Utopien und Katastrophen. Dazu lassen sie Stimmbänder und Klaviersaiten vibrieren, erfinden Geräusche und Töne, arbeiten mit frisch geborenen Klängen ebenso wie mit eigener Lyrik und Entdeckungen in Musik und Literatur. Collagiert, komponiert, verdichtet und verkörpert. Kraftvoll, krass und manchmal auch entsetzlich komisch.

RAUS AUS HÖLLE! wurde unterstützt vom Kulturreferat der Stadt München und vom Freien Musikzentrum München.

RACHE, GLÜCK UND FLIEGENDRECK

Eine Händel-Performance mit Julia Wahren (Stimme) und dem Duo Aussenstimmen – Karina Erhard (Flöte) und Georg Karger (Bass)

Uraufführung 24. September 2015, Streitfeld München

Visionäre Gestalten, Menschen im Rausch der Rache und der Lust, Schwarzseher und Hellsichtige, Beseelte und Besessene: Das sind die aufregendsten Charaktere in Georg Friedrich Händels Opern und Oratorien. Händels Musik strotzt vor Leben. Seine Figuren sind kompromisslos und voll Hingabe, seine Kompositionen sind Meisterwerke des barocken Musiktheaters.
Händel, der frühen Aufklärung verpflichtet, sieht die Vernunft als einzig gangbaren Weg, Konflikte zu lösen. Seine Musik ist feinste Formensprache. Doch die Menschen, die er zeigt, sind voll herrlich unvernünftiger Leidenschaft, das Blut steigt ihnen zu Kopf, es siegt nur allzu oft der Rausch. Was für eine Lust!

Diese Lust verführte Julia Wahren (voc), Karina Erhard (fl) und Georg Karger (b) zu einem Experiment aus Musik und Performance voller Ausdruckskraft. Sie verschränken und verdichten Händels Stücke mit Improvisation und mit Kompositionen, die eigens für dieses Programm geschrieben wurden. Dazu etwas Sachliteratur – mal kompetent, mal unsäglich – und expressivste Lyrik und Laut-Erfindung. Was daraus wird? Eine Collage der Leidenschaften.

Wahren, Erhard und Karger spielen Originaltext und improvisieren, ganz heutig und ganz nach barocker Manier. Sie spielen Händel. Ganz einfach. Und ganz unerhört.

STEMPENJU

Ein Konzert und eine Geschichte nach Scholem Alejchem
mit Julia Wahren und Winny Matthias

So wie Stempenju spielt kein anderer die Geige. Da schweigen die Menschen und vergessen die Welt. So schön spielt Stempenju. Der tolle Kerl, der Frauenheld. Er verliebt sich in die schöne Rochel – und sie sich in ihn. Dabei ist sie verheiratet mit einem guten jungen Mann aus guter Familie. Aber liebt der sie denn überhaupt?
Stempenju bringt sie ganz aus der Fassung. Nein, nichts sagen. Lieber seinen wunderbaren Tönen lauschen, wie sie locken: zu Stempenju, zu Stempenju!

STEMPENJU ist ein früher Roman von Scholem Alejchem, der mit Tevje der Milchmann die Vorlage zum Musical Anatevka lieferte. STEMPENJU  ist eine poetische, hintergründige, stürmische und zart ironische jiddische Geschichte voller Musik. Hier wird sie sichtbar, hier kommt sie zum Klingen: mit ihrer herzergreifenden Heldin, mit ihrem sprachlichen Reiz, ihrer Leichtigkeit und Leidenschaft und mit ihrer unverwechselbaren Atmosphäre. Dazu die Musik in ihrer direkten, emotionalen Verbindung zum Geschehen, in zarter, virtuoser, blutvoller Geigenimprovisation und in traditionellen jiddischen Liedern: gesungen, gespielt, schlicht, wunderschön.

Die Schauspielerin und Regisseurin Julia Wahren und der Jazz- und Klezmer-Geiger Winny Matthias erspielen sich aus der erdig-ironischen Literatur eine intensive und doch leichtfüßig tänzelnde szenisch-musikalische Lesung.
Münchner Abendzeitung, 7.3.2007.


– was war –

INSZENIERUNGEN, KONZERTE, PERFORMANCES

Papagena 91
Opernprojekt nach W.A. Mozart, Stadttheater Herford 1991

Bobrov
Kammeroper von Tobias Wahren nach Daniil Charms, UA Theater Ulm 1995

Dialog in D-Dur
von Javier Tomeo, Theaterei Ulm 1996

Molly Sweeney
von Brian Friel, Theaterei Ulm 1997

Gleichzeit
Performances mit Dorothee Ruge, Petra Scheefeldt, Hubertus Regout und Chris Palmer, Theater Ulm 1996/97

Die Sorge vor dem Sturz vom Schrank
Performance mit Dorothee Ruge und Michael Griener, Sauschdall Ulm 1998

Schön & wahr
Lyrik- und Liederabend mit Fred Wiegräfe/Fred Kerkmann, Ulm / Göttingen 1997 – 1999

Die Alte
nach Daniil Charms, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg 2003

Bühnenfassung und Inszenierung Julia Wahren

Das Leben könnte gut und einfach sein. Ein Schwatz auf der Straße in der Sonne, Wodka mit harten Eiern, eine nette junge Dame. Stattdessen sitzt im Sessel eine alte Frau und ist tot. Fatal unzuverlässig ist die Welt. Damit muss man rechnen.

In einer überzeugenden Premiere war im Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater Julia Wahrens Inszenierung der „Alten“ von Daniil Charms zu erleben… Ernst Hofstetter ist der Dichter. Er turnt auf der Balustrade des Theatertreffs zwischen Papierbergen, Papierschnipseln, Papierbahnen herum… Papier ist das Material, aus dem die Welt des Dichters besteht. Die Wahl der Ausstattung ist ein kluger Kunstgriff… Realität, das zeigt Charms, das zeigt Julia Wahren, ist eine Einstellungssache… Klug und sehr unterhaltsam.
Fränkischer Tag

Bilder

Die Welt, wie Larry sie sieht
nach Janet Tashjian, UA E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg 2004

Die Altruisten
von Nicky Silver, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg 2004

Inszenierung Julia Wahren

Altruisten, das sind Leute, die anderen Gutes tun, komme was wolle. Auch auf eigene Kosten. Und was ist gut? Wenn man das so genau wüsste. Vielleicht doch das, was einem selbst am meisten bringt? Das wär doch was.
Was also tut Ronald für Lance? Was tut Ethan für Sidney?  Und, am allerwichtigsten: Wer ist die Leiche in Sidneys Bett? Wie auch immer – dafür muss einer den Kopf hinhalten. Das finden in Nicky Silvers messerscharfer Komödie selbst die Altruisten.

Schrill-schräg kommt es daher, Nicky Silvers in eine freche Farce gepacktes Großstadtszenario über die postmodernen Spießer. Jetzt machen sich „Die Altruisten“ auch in Bamberg breit…
Bitte ein Bett. In den Federn geht eben manches leichter. Liegen, lieben, lügen, manchmal auch sterben. Die bunt beleuchteten Seidensteppdecken auf den ansonsten kahlen Studiobrettern federn vieles ab, die Landung mitten im Leben ist für die verlogenen, selbstverliebten Protagonisten dennoch hart… Ein knapp 90-minütiger, pausenloser Dauerbrenner, der nie Langeweile aufkommen lässt, mit viel Pep. Das hat Drive und macht Laune. Starker Beifall.
Fränkischer Tag

Bilder

Dornröschenschlaf
nach Banana Yoshimoto, UA Deutsches Theater in Göttingen 2005

Baronck
Performance mit der Jazzformation BabyBonk, Ruhrtriennale Bochum 2006

Heimweh
Musiktheater-Collage von Julia Wahren, UA Theater Viel Lärm um Nichts, München 2006

Ich will heim, ich muss heim, bring mich heim, geh doch heim, alles nur nicht nach Hause, wo ist das denn, gabs das schon mal, schön wars da, geh mir weg.
HEIMWEH trifft in kleinem Rahmen auf viele Leute und große Gefühle. In Momenten, Szenen und Liedern. Still, lieb und leise – böse, schnell und schräg. Tiefstbewegt und todkomisch.

mit Evelyn Plank und Markus Fisher

Inszenierung Julia Wahren
Arrangement Jan Exner

Gefördert von der Niedersächsischen Lottostiftung und der Göttinger Kulturstiftung

Markus Fisher gibt zurückhaltend-eindringlich einen russischen Zwangsarbeiter im Zwiegespräch mit einem Säugling, der er selbst gewesen sein mag: ein innerer Monolog von unendlich trauriger und lebenskluger Lakonie im Erzählen des eigenen Leids, in dem Heimweh und Hunger und Müdigkeit Geschwister werden… Mit Trauer, Wut, Resignation, Fremdheit, Isolationsbestrebungen, Problemen mit Sprache und Mentalität werden Aspekte von Migration vorgeführt, deren poetischster eben Heimweh ist. Julia Wahren ist hier ein Migrationspanoptikum gelungen.
Göttinger Tageblatt

Bilder

Stempenju
Konzert-Lesung nach Scholem Alejchem mit Winny Matthias, Team Theater München 2007
zum Stück

Friedas Haus
Kinderstück, UA Kammertheater Schwabing, München 2007

Ben Hur
nach Lewis Wallace, Koproduktion mit Theaterlust, Team Theater München 2007

Bühnenfassung und Inszenierung Julia Wahren

Warum sich mit Details aufhalten, wenn der grobe Bogen mehr hergibt, sagte sich offenbar Regisseurin Julia Wahren, und schuf eine gelungene Adaption.
Hamburger Morgenpost

Dario Fo hätte seine Freude gehabt… Dem Duo gelingt das Unmögliche: Im Schnelldurchgang rasen sie nicht nur durch die römische Geschichte – die bearbeitung des Lewis-Wallace-Romans durch Regisseurin Julia Wahren mischt Zeiten und Kulturen, zitiert Literatur- und Filmposen, springt zwischen Muscals wie „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ hin und her… mit minimalen Requisiten und einem Maximum an Imaginationskraft.
TZ München

Bilder

Orfeo
von Claudio Monteverdi, Ensemble Così facciamo im Cuvilliés-Theater München 2008

Da verliert einer seine Frau, mitten auf seiner eigenen Hochzeit. Hat nicht aufgepasst, und schon ist sie weg, Braut entsprungen, Braut gestorben. Das Glück, sie endlich zu haben: husch, vorbei. Bestürzung, Trauer bei den Freunden. Und beim Bräutigam? Der rasend schnelle Entschluss, die Braut aus der Unterwelt zurückzuholen. Auf Gedeih und Verderb.
Es ist kein normaler Sterblicher, der diesen kühnen Plan fasst. Es ist Orfeo, Sohn Apolls, singendes Idol aller Nymphen, Musen und anderen Künstlerseelen unter den Menschen- und Mythenwesen. Doch der kühnste Plan fruchtet nichts, wenn sich einer zum falschen Zeitpunkt umdreht.
L’ORFEO wurde 1607 uraufgeführt – der erste Meilenstein in der Geschichte der Oper.

TZ Rose der Woche November 2008

Die Favola in Musica „L’Orfeo“ von Claudio Monteverdi schaut keinesfalls alt aus, wenn sie so herzerfrischend aufgeführt wird wie jetzt im Congress Center Villach… Eine Regisseurin (Julia Wahren), die für die antike Geschichte nur ein Podest, Gartenstühle und Masken benötigt und sie mit Witz und Charme erzählt.
Kleine Zeitung Villach

In its improvisatory freedom, cosi facciamo’s ‚L’Orfeo’ is more telling than most. Precisely its transparency and lack of pretension make this small German touring production both engaging and strong… There is a Shakespearean purity to Julia Wahren’s production, mingled with Brechtian directness… This is a young cast and a lightweight, portable production, geared for maximum impact with minimum fuss. A plywood snake, a picnic basket, some one-dimensional masks and a row of folding chairs are about the extent of the scenery… Gestures are simple yet telling.  The mood remains frank, intimate, and poised – this is a chamber music encounter, a profound story told vividly to friends.
Musical America

Eine faszinierende Version von Monteverdis Oper “LOrfeo”… meisterhaft.
Kölner Stadtanzeiger

Bilder

Händel Stimmen Visionen
Collage mit Karina Erhard und Georg Karger, Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2009

Frauen.Echtzeit
von Evelyn Plank, Schauspielmusik, Bachbett München 2011

Sprechton
Experimentelle Musik mit Karina Erhard, Evelyn Plank, Georg Karger und Pit Holzapfel, Echtzeithalle München 2011

Hexen, fast nichts
Experimentelle Musik mit Volkmar Müller

Vielleicht brauchen wir einen Teppich
Performance mit Susanne Goodman und Geoff Goodman im Kulturprogramm der Special Olympics, Freies Musikzentrum München 2012

Wie viele Schichten Schlauheit braucht der Mensch? Zum guten Leben, zum Erfolg, zum Glück? Was macht uns froh: die Leistung, das Lob, die Liebe?
Bei den Special Olympics zeigen Sportler, was sie können. Können ist wunderbar, messbares Können bewunderungswürdig, unmessbares Können manchmal wundersam, verwunderlich.
VIELLEICHT BRAUCHEN WIR EINEN TEPPICH zeigt, was sich zwischen Menschen abspielt und das Potential zum Glück hat – und zur Verletzung. Was jenseits von messbarer Leistung und bewertbarer (Kopf)kapazität den Menschen, die Menschen zusammenhält: Ich, Du, Zuhause, Sonne, Wind, Schmecken, Fühlen.
Bilder

Teppich zum Wohnen
Performance mit Susanne Goodman, Freies Musikzentrum München 2013

Es wäre eine Katastrophe. Wenn es nicht schon so lange so wäre. Die Mieten explodieren, die Benzinpreise auch. Wo sollen wir bleiben? Wo sollen wir hin – und wie? Eine Wohnung in Haidhausen? Ein Auto in Deutschland?? Ein Pinguin in Rom???

Zwei Damen haben sich der Dauermisere entzogen. Jetzt ist das Auto ihr Gehäuse. Sie campen am Straßenrand, machen es sich heimelig mit Klappmöbeln und Orientläufern, kochen auf der Kühlerhaube, bespielen, besprechen, besingen lauthals ihren neuen Wohnort und finden, sie leben mitten in der Komfortzone. Naja.

Bilder

Asyl – wo klingt was wie vertraut
Sprach-Musik-Collage mit Hans Wolf, Pianistenclub München 2013/2014

Raus aus Hölle!
Konzert-Performance mit Hans Wolf, UA Schwere Reiter München 2015
zum Stück

Rache, Glück und Fliegendreck
Eine Händel-Performance mit Karina Erhard und Georg Karger, UA Streitfeld München 2015
zum Stück

Oh Mama!
Revue von Julia Wahren (Text) und Volker Giesek (Musik), UA Pasinger Fabrik München 2015
zum Stück

– über mich –

JULIA WAHREN

Musik, Text, Regie, Performance

geb. 1968 in Hannover, lebt in München

  • 1987 – 1993 Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der Hochschule für Musik in Detmold
  • 1992 Regieassistenz bei Willy Decker, Scottish Opera Glasgow
  • 1994 – 1998 freischaffende Regisseurin, Dramaturgin und Kritikerin in Ulm
  • 1998 – 2003 Kulturredakteurin beim Göttinger Tageblatt
    Kritiken für Frankfurter Rundschau, Hannoversche Allgemeine Zeitung, theater heute
  • 2001 Journalisten-Preis der Alexander-Stiftung
  • 2003 – 2004 Dramaturgin und Regisseurin am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg Lehrauftrag Theatergrundlagen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • 2005 – 2006 Dramaturgin und Regisseurin am Deutschen Theater in Göttingen
  • 2012 – 2014 Gesangsimprovisation mit Jean-Yves Penafiel (Paris)
  • 2014 Intuitive Musik mit Markus Stockhausen (Bonn)
  • seit 2006 freischaffend mit Inszenierungen, Konzerten und Performances in Zusammenarbeit mit Musikern, Schauspielern und Bildenden Künstlern

– bilder –

Die Alte

Die Altruisten

Ben Hur

Heimweh

L’Orfeo

Vielleicht brauchen wir einen Teppich

Teppich zum Wohnen

– kontakt –

Julia Wahren
Pilgersheimer Str. 1
81543 München
info@juliawahren.de
+49 175 7297338

Steuer-ID: 67012948450

Fotos: Joshua Goodman, Judith Haeusler, Rudolf Herz, Thorsten Krienke, Hilda Lobinger, Hermann Posch, Ingrid Rose

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